Kulturlandschaft Eifelheide: der Traumpfad Bergheidenweg

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Gerade im Bereich der Verbandsgemeinde Vordereifel sind die Heidelandschaften wieder auf dem Vormarsch. Natürlich mit Unterstützung des Menschen, weil: von alleine kann sich die Heide nicht halten oder entfalten. Und so ist es kein Wunder, dass gleich zwei Traumpfade sich genau diesem Thema widmen und das Wort Heide auch stolz im Namen tragen: der Bergheidenweg und die Heidehimmel. Auf dem Erstgenannten waren wir vor Kurzem unterwegs … 

Traumpfad Bergheidenweg - Teaser

Allgemeines zur Tour

Auf dem Bergheidenweg waren wir bisher zweimal unterwegs:

2014 und ► 2009.

Von daher hier nur kurz die wichtigsten Fakten zu dieser Premiumrundtour:

  • Länge ca. 11 km
  • Dauer: rund 3 Stunden sollte man einplanen
  • Eingestuft in den Schwierigkeitsgrad mittel

Der Startpunkt der Wanderung liegt etwas außerhalb des kleinen Ortes Arft (für das Navigationsgerät: – 56729 Arft, den Parkplatz am Raßberg werden die meisten Geräte am Markt wohl nicht kennen).

Traumpfad Bergheidenweg - KartentafelTraumpfad Bergheidenweg - ParkplatzTraumpfad Bergheidenweg - Wegelogo

Wenn nicht gerade Saison oder super tolles Wetter ist, reicht der dortige Wanderparkplatz aus (kann aber auch schon mal eng werden, weil der Weg – wie alle Traumpfade – recht beliebt ist).

Startpunkt, Naturschutzgebiet Heidbüchel

Gleich vom Start weg geht es schon durch die die erste Heidelandschaft, das Naturschutzgebiet Heidbüchel. Neben dem obligatorischen Heidekraut und Ginster begleiten den Wanderer hier vor allem die urwüchsigen, gedrungenen Kiefern und schaffen so eine ganz besondere Atmosphäre.

Traumpfad Bergheidenweg - Heidbüchel

Am „Gipfel“ des Heidbüchels angekommen wird man dann auch durch einen tollen Blick auf das Schluchtental belohnt:

Traumpfad Bergheidenweg - SelfieTraumpfad Bergheidenweg - HeidelandschaftTraumpfad Bergheidenweg - Wacholder

Nettetal

Nach den Abstieg ins Tal (etwas weiter vorn konnte man auch zum in der Nähe liegenden Traumpfad Wacholderweg abbiegen) führt der Weg oberhalb des Dörfchens Netterhöfe vorbei. Und an einer weißen Badewanne (hier muss ich immer an die Serie „Ein Colt für alle Fälle“ denken, dessen Protagonist Colt Seavers bekanntlich auch eine Badewanne im Grünen sein Eigen nennen konnte).

Traumpfad Bergheidenweg - Blick ins Nettetal
Traumpfad Bergheidenweg - SchmetterlingTraumpfad Bergheidenweg - WaldwegTraumpfad Bergheidenweg - Traumpfad Plakette
Traumpfad Bergheidenweg - Badewanne

Etwas später wird dann die Nette überquert, die an dieser Stelle jedoch noch recht überschaubar ist.

Traumpfad Bergheidenweg - NetteTraumpfad Bergheidenweg - WeidekätzchenTraumpfad Bergheidenweg - Übergang über die Nette

Selbachtal, Dr. Heinrich Menke Park

Die Nette bleibt zurück und man folgt einem kleinen Seitenzufluss der Nette, dem Selbach. Und zwar bergauf. Leicht aber dafür stetig. In dem tief eingeschnittenen Tal gewinnt man so Höhenmeter um Höhenmeter, umgeben von einem schönen (wenn auch jetzt noch nicht grünen) Buchenwald.

Traumpfad Bergheidenweg - Selbachtal

Und – die Traumpfade lieben bekanntlich die Abwechslung – aus dem Tal heraus folgt dann auch schon wieder ein Fernblick nach dem anderen und es geht über einen unbewaldeten Höhenzug:

Traumpfad Bergheidenweg - Panorama

Jetzt folgt noch die Überquerung des L10 und es geht in einem weiten Bogen in den Dr. Heinrich Menke Park und von dort ist man auch bald wieder am Startpunkt der Tour.

Traumpfad Bergheidenweg - GinsterTraumpfad Bergheidenweg - TodholzTraumpfad Bergheidenweg - Kiefern
Traumpfad Bergheidenweg - Blick zum Nürburgring

Raßberg Radio Relay Site (US)

Prominent auf den letzten Metern ist eine alte Militäranlage der Amerikaner zu sehen. Es handelt sich um eine (mittlerweile aufgegebene) Richtfunkstelle des US-Militärs. Sie sollte bei Ausfall der Kabel- und Satellitenkommunikation weiterhin eine Verbindungsmöglichkeit für die US-Streitkräfte gewährleisten. 

Traumpfad Bergheidenweg - Alte MillitäranlageTraumpfad Bergheidenweg - Antennen auf dem RaßbergTraumpfad Bergheidenweg - Radio Relay Site

Fazit

Traumpfade sind immer eine sichere Nummer: Premiumwanderwege mit hoher Punktzahl in der unmittelbaren Region. Von daher kann man auch zur hier beschriebenen Wanderung auf dem Traumpfad Bergheidenweg sagen: alles Top! Sogar noch Glück gehabt und einen der (beliebten) Parkplätze direkt am Anstieg der Tour ergattert. Weil – und das ist ein Preis, den man der Beliebtheit schuldet – die Traumpfade sind halt beliebt und gerade bei schönem Wetter stark frequentiert.

Meine Tracks-Aufzeichnung

Wann immer es klappt (oder die Technik mitspielt) zeichne ich die Wanderung in Form eines GPS Tracks auf. Und binde hier eine Google® Maps-Karte in den Artikel ein. So kann man sich schon im Voraus einen Überblick über den Ort verschaffen, den Streckenverlauf studieren und gegebenenfalls die eigene Planungen darauf abstimmen.

Weiterführende Links

Last but not least Wie immer gibt es auch zu dieser Strecke sehr viele Hinweise und weiterführende Hilfestellungen im Internet. Die für mich und meine Planung wichtigsten habe ich nachfolgend aufgeführt:

  • Erste Anlaufstelle rund um die Traumpfade ist die Projektseite ► Traumpfade Rhein-Mosel-Eifel-Land. Hier findet man Streckenbeschreibungen der einzelnen Touren, Anfahrtsskizzen, Parkmöglichkeiten und – ganz wichtig – auch aktuelle Informationen vom Wegemanagement. So erlebt man keine böse Überraschung, wenn einer der Traumpfade beispielsweise gesperrt oder aufgrund von Sperrungen nur eingeschränkt erwandert werden kann.
  • Und auch nicht fehlen darf der zweite Tipp auf den ► Interaktiven Tourenplaner von AlpRegio. Diese stellen nicht nur eine sehr gute Karte der Wanderung zur Verfügung sondern bieten auch den Download all dieser Informationen als PDF-Dokument bereit.

Auch neben den „offiziellen“ Quellen zu diesem Wanderweg gibt es auch noch viele Artikel in anderen Blogs. Diese sind nicht minder nützlich und haben oft einen ganz besonderen Blick auf den Wanderweg:

  • Jana vom Blog Sonne & Wolken war beispielsweise im Winter auf dem Bergheidenweg unterwegs. Und Ihre Bilder belegen eindrucksvoll den Titel des Artikels: „Schneezauber in der Eifel“ ► Link.
  • Auch Elke von Fotografische Reisen und Wanderungen war hier schon unterwegs. Mehrfach. Von daher eine recht „frische“ Beschreibung vom März 2017, in der Sie auch einige individuelle Abstecher mit in die Tour integriert hat ► Link.
  • Der dritte im Bunde ist diesmal der Schlenderer mit seinem gleichnamigen Blog. Auch er war im Winter unterwegs (ich muss sagen, die beiden Artikel hier haben richtig Lust gemacht, diese Tour mal im Winter bei Schnee und Eis zu machen). Hier der Link auf seinen Wanderbericht vom Januar 2017 ► Link.

Weitere Wandertouren hier im Blog

Neben dem vorliegenden Artikel findet man zum Thema Traumpfade noch weitere Beiträge hier im Blog. Einfach dem ► Link zur Übersichtsseite Wandertouren folgen.

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