Nacht der Technik 2016 der Handwerkskammer Koblenz

Bereits zum elften Mal hat die Handwerkskammer Koblenz in 2016 die Pforten des Metall- und Technologiezentrum geöffnet und die Nacht der Technik ausgerichtet. Die bunte Mischung aus Handwerk, Wissenschaft, Unterhaltung und Technik geht auf. Und zieht Jahr für Jahr kleine aber auch große Entdecker ins Industriegebiet von Koblenz.

NachtDerTechnikKoblenz2016

Wie in den Vorjahren hat es die Handwerkskammer (HKW) Koblenz (► Link) auch diesmal geschafft, den Zeitrahmen von 14 Uhr bis Mitternacht pickepackevoll zu laden. Kein Wunder, dass die Nacht der Technik sich in meinem Terminkalender einen festen Platz erobert hat. Und das Ganze – man kann es gar nicht oft genug betonen – ist für den Besucher kostenfrei!

Für 2016 hatte die Handwerkskammer Koblenz zwei Schwerpunkte für die Nacht der Technik festgelegt, die sich als roter Faden durch viele der Attraktionen und Angebote zog:

  • Meer und Ozeane (gleichzeitig das Thema des Wissenschaftsjahres 2016)
  • Robotik, Mobilität und Energie

Letzteres sind gerade die Technologiebereich, in denen die HWK u.a. ihren Schwerpunkt hat. Und die eigene Expertise einbringen kann. Und die der regionalen Betriebe. Zum Beispiel Holzgespür (► Link), die auf nur wenigen Metern Ausstellungsfläche eindrucksvoll präsentierte, wie klassisches Handwerk und moderne Medien zusammengehen. Viele der teilnehmenden Handwerksbetriebe zeigten, wie gut das Handwerk aufgestellt ist. Trotz des oft noch vorherrschenden Rufs, an alten Traditionen zu kleben und den Fortschritt nur langsam anzunehmen. Wenn man sich auf der Nacht der Technik genauer umschaut, sieht man das andere, das moderne Handwerk.

Highlights …?

Uhhh … eine schwierige Frage. Und eigentlich auch eine, die jeder für sich selbst entscheiden muss. Das Programm ist so abwechslungsreich, so bereit gefächert, dass es vermutlich keine korrekte Antwort auf diese Frage geben kann. Toll fand ich den mit einfachen Elementen zusammengesetzten Roboter, der den Zauberwürfel lösen konnte. Und die Drohnenausstellung. Oder die Sammlung von NSU-Fahrzeugen in der Kfz-Abteilung der Handwerkskammer (und dort insbesondere eine rot-weiße NSU Quickly! Wow!).

Einige Impressionen von der Veranstaltung habe ich in Form eines kurzen Videoclips eingefangen:

Video-Clip zur Nacht der Technik 2016

Nur Licht – oder auch Schatten?

Klar, wo Licht ist, ist immer auch Schatten. Aber das gehört nun mal dazu. Und der Schatten ist in diesem Fall auch nicht so schlimm – und zumeist auch in der Natur der Sache begründet. Zum einen die Parkplatzsituation. Ist in diesem Bereich des Industriegebiets schwierig und die HWK hat hier (aus meiner Sicht) schon alle Optionen ausgereizt, die es gibt:  Bus-Pendelverkehr, Parken auf dem Gelände der benachbarten Firmen und Einweiser vor Ort.

Der zweite Haken ist das Metall- und Technologiezentrum selbst. Nicht missverstehen: ich finde die Architektur der Gebäude schön, modern, repräsentativ und auch ansprechend. Aber in den Räumen orientieren? Furchtbar! Smiley Ich verlaufe mich regelmäßig oder finde mich am Infotresen der Handwerkskammer wieder, um nach dem Weg zu fragen (an dieser Stelle noch mal mein Dank an die netten Damen, die mit Ruhe und Gelassenheit die Besucher an diesem Abend immer wieder auf den rechten Weg geschickt haben).

Und dann wäre vielleicht noch ein größerer Raum wünschenswert. Bei sehr beliebten Programmpunkten, zum Beispiel den Physikanten, zeigt sich, dass die zur Verfügung stehenden Räume der HWK hier an Ihre Kapazitätsgrenze kommen (oder auch schon überschreiten).

Wie man sieht, sind das eher bauliche Einschränkungen, an denen man (kaum) etwas ändern kann. Es sind daher eher liebenswerte “Macken” einer ansonsten super tollen Sache, an die man sich mit der Zeit gewöhnt. Ich will jetzt nicht übertreiben und schreiben, dass man sie irgendwann lieb gewinnen wird. Aber vielleicht schaffe ich es ja, mich in dem Gebäude- und Raumdschungel der HWK besser zu orientieren …?

Fazit

Eine tolle Veranstaltung für Koblenz und die Region! Ein Publikumsmagnet, der in der Vergangenheit sein Publikum gefunden (und sehr gut unterhalten) hat. Und bei dem ich mir sicher bin, das ich ihn auch in den Jahren 2017 und folgende besuchen werde.

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