Meine ersten Gehversuche mit Periscope

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Zugegeben: ein, zwei kurze Videos habe ich auch schon vorher bei Periscope abgestellt. Das machen vermutlich alle Nerds, wenn eine neue App oder Dienst verfügbar ist. Aber diese ersten Videos waren ohne große Planung und eigentlich mehr, um sich mit der Technik vertraut zu machen. Von daher war die Idee, das Meetup von Koblenz Digital live auf Periscope zu übertragen, die Gelegenheit, um echte Erfahrungen zu sammeln. Und das kann man halt nur bei echten Live-Events.

Eine kurze Zusammenfassung von meinen ersten “echten” Gehversuchen bei Periscope habe ich in dem vorliegenden Artikel zusammengefasst.

PeriscopeTeaser

Das Event

Bei dem Meetup von KoblenzDigital (► Link) am 20.09.2016 war ein Vortrag von Christoph Krause (► Link) von der Handwerkkammer Koblenz vorgesehen. Thema: Digitalisierung im Handwerk. Rededauer: ca. 45 Minuten. Und neben Facebook live sollte auch eine Übertragung via Periscope gemacht werden.

Die ideale Spielwiese! Smile

Obendrein hat die IHK Koblenz nicht nur die Räumlichkeiten für das Event gestellt sondern konnte uns auch Zugang zum WLAN zur Verfügung stellen.

Perfekte Voraussetzungen also für eine erfolgreiche Übertragung.

Vorbereitung / Ausstattung

Für das Live-Streaming hatte ich folgende Gadgets eingepackt:

  • Mein Huawei Mate S inklusive aktueller Periscope-App.
  • Anker PowerCore 20100 (PowerBank).
  • Drei-Bein-Stativ
  • Stativ-Halter für Smartphone

Das Stativ hatte ich sowieso schon und ehrlich gesagt hatte ich keine Lust, das Smartphone 45 Minuten lang festzuhalten.

Zusätzlich hatte ich mir den Text für die Periscope-Übertragung schon vorab zusammengestellt und per E-Mail geschickt, damit ich nicht beim Event noch rumtippen muss. Das würde ich auch jedem empfehlen, da man sich so schon im Vorfeld Gedanken über Erwähnungen und Hashtags machen kann.

Resümee

Ja, 45 Minuten können lang sein (vor allem, wenn sich dann noch 20 Minuten Frage & Antwort anschließen. Von daher war die Idee, ein Stativ zu verwenden, erstmal gut. Trotzdem würde ich beim nächsten Mal darauf verzichten: das Bild ist zwar ruhiger, aber für den Zuschauer auch deutlich langweiliger. Sollte sich nochmal eine zweite Gelegenheit bieten, würde ich eine Lösung mit Griff und Smartphone nutzen: so ist man mobil und kann den Standort – und damit die Perspektive – wechseln.

Die Videoqualität des Huawei Mate S ist in Ordnung, aber der Ton schwächelt ein bisschen (das ist aber vermutlich dem Abstand zum Redner geschuldet). Probleme gab es jedoch mit der (lokalen) Speicherung des Videos: hier hat das Smartphone gepatzt. Sprich: nach 45 Minuten stoppte (ohne Fehlermeldung) die Übertragung und es wurde keine lokale Kopie des Videos erstellt. Ärgerlich. Gleiches gilt für die zweite Aufzeichnung, die ich direkt danach für die Frage und Antwort-Session gestartet hatte. Zum Glück hatte dies keinen Einfluss auf das Streaming selbst (was ja die Hauptsache war).

Die Kommunikation mit den Zuschauern gestaltete sich schwieriger als gedacht: da man nicht chatten sondern nur verbal auf die Fragen antworten kann (umgekehrt aber nicht den Redner stören möchte), muss ich mir hier für das nächste Mal etwas einfallen lassen.

Insgesamt hätte die Qualität der Aufzeichnung besser sein können und (ohne das Stativ) auch etwas dynamischer. Auf für den ersten Gehversuch in diesem Bereich würde ich sagen: geht in Ordnung.

Ach so: Zahlen. Die erste Übertragung (also die mit dem Vortrag von desgingilde) hatte laut Periscope 112 Zuschauer, die zweite Session mit Frage und Antwort auch nochmal 81 Periscope-User.

Videos bei Periscope

Da ich bei der Aufzeichnung festgelegt hatte, dass die Videos nach 24 Stunden nicht gelöscht werden sollen, sind sie derzeit auch noch auf meiner Profilseite bei Periscope verfügbar:

2016-10-02_1224

Hier der ► Link.

Videos bei YouTube

Parallel habe ich die Videos bei YouTube hochgeladen:

Teil 1–der Vortrag

Teil 2–die anschließende Fragerunde

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