Google MyMaps in Drive (HowTo)

Ist jetzt schon ein paar Tage her, dass der letzte Artikel zu Google Maps & Co. hier im Blog veröffentlicht wurde. Im Beitrag Google Maps – was nun? vom 30.07.2014 bin ich auf die (für den damaligen Übergangszeitraum doch eher schlechte) Unterstützung von Google bei der Nutzung der Karten im Web eingegangen. Mittlerweile ist die Transformation offenbar abgeschlossen: Der lange (und meiner Meinung nach steinige) Weg führte von Google Maps über die Google Maps Engine Lite zur jetzt aktuellen Google Drive-Lösung mit Google MyMaps.

Und auf die möchte ich hier im Beitrag noch einmal eingehen …

Google MyMaps in Drive -Teaser


Aktueller Stand

Legt man manuell über Google MyMaps (► Link) eine neue Karte an oder lädt man Tracks aus der App Meine Tracks nach Google Maps hoch, landen diese im Google Cloud-Speicher Drive. Derzeit ist die klare Strategie von Google, alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist und als Datei vorliegt, in Drive abzulegen. Grundsätzlich nicht schlecht, da so alle Dokumente – unabhängig vom Dateityp – an einer Stelle zentralisiert werden. Selbst Karten, weil unterm Strich ist natürlich auch eine Karte in Maps oder ein aufgezeichneter GPS-Track „nur“ eine Datei.

Ruft man Google Drive auf (► Link), sollte sich das Ganze wie folgt darstellen:

Google MyMaps in Drive - Driveoberfläche

Markiert man eine gespeicherten Karten (erkennbar an dem Rot-weißen-Pin-Symbol), werden auf der rechten Seite Zusatzinformationen (oder wahlweise die Aktivitäten) zur ausgewählten Datei angezeigt.

Siehe vorstehenden Screenshot.

Die Karten bzw. GPS-Tracks können nun auch wie Dateien verschoben werden. Was auch in der Anfangsphase notwendig sein wird: Im Dezember wurden nämlich die in der Vergangenheit in MyMaps gespeicherten Karten automatisch von Google in Drive gespeichert. Und zwar auf der Root der Ablage. Wer also viele Karten veröffentlicht hatte und lange nicht mehr in Drive war: Nicht erschrecken Zwinkerndes Smiley.

Karte aus Meine Tracks veröffentlichen

Der Ablauf zum Veröffentlichen eines GPS-Tracks, den man zuvor hochgeladen hat, ist eigentlich gleichgeblieben. Zunächst muss man die GPS-Datei öffnen. Innerhalb von Google Drive genügt hierfür ein Doppelklick. Und schon befindet man sich in der Oberfläche von Google MyMaps wieder. Inklusive der schon bekannten Navigation:

Google MyMaps in Drive - Oberfläche Meine Tracks

Will man einen GPS-Track als Karte in einem Blogartikel verwenden, muss man zunächst die Karte selbst veröffentlichen. Hierzu einfach auf den Link Teilen klicken:

Google MyMaps in Drive - Karte teilen

In dem folgenden Dialogfenster die Zugriffsberechtigung auf Öffentlich im Web abändern (Wirkung: Jeder im Internet darf die Dateien finden und ansehen). Also genau das, was wir wollen:

Google MyMaps in Drive - Karte freigeben

Damit wäre Schritt 1 schon erledigt.

Wer will kann jetzt noch die Karte editieren: Punkte einfügen, entfernen, Farben einfügen, Flächen markieren, oder auch den Stil der Karte ändern. Letzteres geht über den Punkt Basiskarte:

Google MyMaps in Drive - Basiskarte ändern Google MyMaps in Drive - Kartenstil ändern

Dort kann man beispielsweise auf Geländer umstellen oder auch auf Satellit.

Wie gesagt: Das Editieren ist kein Muss – das kann man optional machen.

Ist man fertig, kann man sich den Link für das Einbinden in eine Website erstellen lassen. Hierzu bei Ebene hinzufügen auf die drei Punkte rechts für das Menü klicken. Im Menü dann den Punkt In meine Website einbetten auswählen – und schon wird der iFrame-Code in einem Popup angezeigt:

Google MyMaps in Drive - Code anfordern Google MyMaps in Drive - Einbettencode (iFrame)

Das Ergebnis nach dem Einbetten in ein WordPress-Blog Smiley mit geöffnetem Mund sieht man hier:

Wie man sieht: Die alten Probleme, von denen ich im Juli letzten Jahres noch berichtet habe, gehören nun der Vergangenheit an.

Weitere Artikel zu Meine Tracks & Google Maps

Weitere Artikel zu Meine Tracks & Google Maps findet Ihr auf der eigens dafür eingerichteten Übersichtsseite im Blog. Hier der ►Link.