Traumpfad Vulkanpfad – auch in der Wiederholung schön

Auf dem Traumpfad Vulkanpfad, dessen Runde die Gemeinden Kottenheim und Ettringen verbindet, war ich schon einige male unterwegs. Und darum hatte ich eigentlich auch nicht vor, einen Blog-Artikel zu veröffentlichen. Aber einige der Bilder haben mir so gut gefallen, dass ich es dann doch gemacht habe …

TraumpfadVulkanpfadCollage

Allgemein

Eigentlich muss man zum Vulkanpfad nicht mehr viele Worte verlieren: Ich bin den Traumpfad, der quasi direkt vor meiner Haustür startet, schon einige male gegangen. Der nur 6,6 km kurze Premiumrundweg, den man bequem in zwei Stunden absolvieren kann, ist aufgrund der hohen Dichte an Sehenswürdigkeiten und der Landschaft beliebt und bekannt. Startpunkt war (wie könnte es anders sein?) der Bahnhof in Kottenheim (für das Navi: Eisenbahnweg 2, 56736 Kottenheim). Dort beginnt dann auch die Zuwegung, die direkt aus dem Ort hinaus in den Wald führt und dort auf den eigentlichen Hauptweg trifft.

Traumpfad Vulkanpfad - ZuwegungTraumpfad Vulkanpfad - Waldweg

Hartborn

Bei strahlendem Sonnenschein ging es gegen den Uhrzeigersinn los. Vorbei am Junker-Schilling-Platz (habe ich diesmal kein Foto gemacht) weiter durch den Wald in Richtung Hartborn.

Traumpfad Vulkanpfad - BachTraumpfad Vulkanpfad - Hartborn

Relativ neu ist eine Hinweistafel des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Kottenheim, der über die Geschichte des Hartborn und dessen Wasser informiert

Ettringer Bellberg

Weiter geht´s nun in Richtung Ettringen. Vorbei an der Hochsimmerhalle (hier ist auch der eigentliche Hauptstartpunkt der Tour). Kurz durch den Ort und dann auch schon wieder stramm bergan auf den Ettringer Bellberg.

Hier findet man – neben Hinweistafeln und einer Traumpfadbank – vor allem eins: Einen tollen Blick auf Ettringen, den Büden und auf Mayen.

Traumpfad Vulkanpfad - Blick auf EttringenTraumpfad Vulkanpfad - Ausblick Ettringer BellbergTraumpfad Vulkanpfad - Grube am BüdenTraumpfad Vulkanpfad - Ausblick auf Mayen

Von der Vegetation her ist es derzeit natürlich eher mau. Eigentlich das Einzige, woran man erkennt, dass wir Winter haben. Vom Ettringer Bellberg geht es zunächst weiter auf dem Bergrücken in Richtung Mayen, um dann – fast genauso steil wie zuvor bergauf – wieder hinterunter zu führen.

Traumpfad Vulkanpfad - MoosTraumpfad Vulkanpfad - Sprengstoffbunker

Sieben Stuben & Büden

Vorbei an dem freigelegten Sprengstoffbunker aus der Zeit des Basaltabbaus geht es  nun in Richtung Sieben Stuben: In den (hier sehr weichen) Fels gehauene Höhlen.

Traumpfad Vulkanpfad - NadelwaldTraumpfad Vulkanpfad - HinweistafelTraumpfad Vulkanpfad - Blick zum BüdenTraumpfad Vulkanpfad - HöhleTraumpfad Vulkanpfad - Weg nach obenTraumpfad Vulkanpfad - Blick nach oben

Direkt oberhalb der Höhlen dann eine Traumpfad-Rastbank mit Tisch – und ein toller Blick auf Kottenheim:

Traumpfad Vulkanpfad - Markierung

Blick vom Büden auf Kotenheim

Auf dem „alten“ Weg nach unten

Eigentlich geht es von hier (nach der neuen Wegführung) direkt nach unten – vorbei an einigen Höhlen & Felsen, die man beim Aufstieg nicht passiert. Ich habe mich aber für die „alte“ Strecke entschieden: D.h. weiter am Rand der Abbruchkante vorbei.

Okay – wirkt teilweise wie an der alten Zonengrenze: Stacheldraht und S-Draht-Rollen begleiten mich auf dem Weg nach unten. Aber den einen oder anderen schönen Einblick in die unter einem liegende Grube kann man dann doch erhaschen.

Traumpfad Vulkanpfad - Blick in die Grube
Traumpfad Vulkanpfad - S-DrahtTraumpfad Vulkanpfad - Blick zum GrundTraumpfad Vulkanpfad - die GrubeTraumpfad Vulkanpfad - Hinweisschild

Kottenheimer Winfeld

Zurück auf dem (korrekten) Hauptweg geht es über die Straße in das Kottenheimer Winfeld: Basaltgruben, in denen zwar schon lange keine Steine mehr abgebaut werden, die aber immer noch voller Leben sind. Seien es Wanderer oder Kletterer, da die steilen Basaltwände der Gruben ein beliebter Kletter-Hotspot sind.

Traumpfad Vulkanpfad - Eingang ins WinfeldTraumpfad Vulkanpfad - FelsformationTraumpfad Vulkanpfad - KlettersicherungTraumpfad Vulkanpfad - Stein und HimmelTraumpfad Vulkanpfad - FelswandTraumpfad Vulkanpfad - alter Kran

Durch das Grubenfeld geht es dann wieder zurück in Richtung Bahnhof Kottenheim.

Fazit

Bei dieser Tour hatte ich Glück mit dem Wetter: Strahlender Sonnenschein. Und obwohl ich auf diesem Wanderweg schon einige male unterwegs war, findet ich immer wieder neue, schöne Einblicke in die Landschaft. Von daher ist der Vulkanpfad auch jetzt (ganz ohne Laub und – fast – ohne grün) eine Runde wert.

Meine Tracks-Aufzeichnung

Als ausgewiesener Fan der Google Android App Meine Tracks (Link) versuche ich, wo immer möglich, den Verlauf der Wanderung aufzuzeichnen und hier in Form einer Google® Maps-Karte darzustellen. So kann man sich schon im Voraus über den Streckenverlauf informieren und ggf. eigene Planungen darauf abstimmen.


Weiterführende Links

Wie immer gibt es auch zu dieser Strecke sehr viele Hinweise und weiterführende Hilfestellungen im Internet. Die für mich und meine Planung wichtigsten habe ich nachfolgend aufgeführt:

  • Vor einer Wanderung auf dem Vulkanpfad lohnt sich ein Blick auf die Traumpfade-Seite (► Link). Hier kann man sich die Streckenführung in einer interaktiven Karte anschauen und es werden Informationen des Wegemanagements angezeigt.

Weitere Traumpfadtouren

Neben dem vorliegenden Artikel findet man zum Thema Traumpfade noch weitere Beiträge hier im Blog. Einfach dem ► Link zur Übersichtsseite Wandertouren folgen.