Traumpfad Heidehimmel im Herbst

Mit neun Kilometern bietet sich der Traumpfad Heidehimmel bei Volkesfeld auch dann an, wenn das Wetter mal nicht ideal ist. So wie auf unserer letzten Tour: Dauernebel und Temperaturen von 2 bis 3 Grad sind Garanten für eine herbstliche Wanderung. Hier der Bericht mit (leider) trüben Bildern. Aber auch das gehört zum Herbst und hat letztlich keinen Einfluss auf die Wanderung, weil: Es gibt keine schlechte Witterung sondern nur schlechte Kleidung.

CollageHeidehimmel


Allgemeines zur Tour / Startpunkt

Der Heidehimmel ist – wie die anderen Traumpfade – für uns kein Unbekannter. Die Tour startet im Nettetal, auf dem Parkplatz an der L83 kurz hinter dem Forsthaus Riedener Mühle (übrigens ein guter Tipp für die Einkehr nach der Wanderung; besonders im Sommer sitzt man in dem Biergarten vor dem Forsthaus prima und es ist immer was los; hier der ► Link auf die Website der Riedener Mühle)

Aber bevor es ans Einkehren geht kommt zunächst mal die Wanderung: 9,3 km, angegebene Wanderzeit drei Stunden (die man bei durchschnittlichem Tempo auch braucht) – ideal also, wenn das Wetter mal nicht so dolle ist.

Vom Parkplatz (der in der Regel ausreichend Platz für alle “Wanderwütigen” bietet) überquert man die L 83 und bei einer Hütte findet man dann auch die obligatorische Traumpfadhinweistafel: Hier geht´s dann auch los …

Traumpfad Heidehimmel - FahneTraumpfad Heidehimmel - Hagebutten

Riehtelkreuz

An der Hütte vorbei geht es zunächst durch Mischwald bergan. Nach ca. 500 m eine erste Aussichtsplattform aus Holz.

Traumpfad Heidehimmel - AussichtsplattformTraumpfad Heidehimmel - Ausblick ins Tal

Genialer Blick ins Nettetal – nur leider Nebelverhangen. Und wir wollen ja noch höher hinaus.

Weiter geht es und man erreicht nach kurzer Zeit den Ort Volkesfeld. Man durchquert die ersten Ausläufer des Ortes, um diesen dann direkt wieder zu verlassen. Steil und in Serpentinen geht es zum ersten Zwischenziel der Wanderung: Dem Riehtelkreuz, dass inmitten einer renaturierten Heidelandschaft oberhalb von Volkesfeld thront.

Traumpfad Heidehimmel - Riehtelkreuz Traumpfad Heidehimmel - Gesamtansicht Riehtelkreuz Traumpfad Heidehimmel - Kreuz und Traumpfadliege

Von hier hat man nicht nur einen tollen Ausblick auf den Ort sondern auch auf die umgebenden Täler. Okay: Bei Nebel natürlich eingeschränkt Smiley.

Schwenk über das Riehtelkreuz

Auf dem Bergrücken geht es weiter, immer den Ort auf der linken, das Nettetal auf der rechten Seite, bis man die Ausläufer eines Neubaugebiets erreicht. Hier zweigt der Weg nach rechts ab und folgt weiter dem Ortsrand.

Traumpfad Heidehimmel - HerbstlaubTraumpfad Heidehimmel - Noch mehr HagebuttenTraumpfad Heidehimmel - Der Herbst ist daTraumpfad Heidehimmel - Blick auf Riehtelkreuz

Interessant sind anscheinend neue Hinweistafeln, die den Wanderer anhalten, auf dem Weg zu bleiben.

Traumpfad Heidehimmel - SteinkreuzTraumpfad Heidehimmel - kleiner FarbtupferTraumpfad Heidehimmel - Hinweisschild

Waberner Heide

Der Rundwanderweg nimmt nun Kurs auf die Waberner Heide. Die Waberner Heide ist Teil des LIFE-Projekts „Wacholderheiden der Osteifel“.

Der Weg führt von Volkesfeld weg, durch eine weite Wiesenlandschaft und steigt dann langsam zur Waberner Heide an.

Traumpfad Heidehimmel - Weg zur Waberner HeideTraumpfad Heidehimmel - Traumpfadliege oberhalb WabernTraumpfad Heidehimmel - Herbstimpression
Traumpfad Heidehimmel - Panrama Waberner Heide

Ungefähr auf halber Streckte lädt eine Schutzhütte nebst Traumpfadliege zur Rast ein:

Traumpfad Heidehimmel - Heidelandschaft Traumpfad Heidehimmel - Heidelandschaft 2Traumpfad Heidehimmel - Schutzhütte Traumpfad Heidehimmel - Traumpfadliege

Die Heidelandschaft bleibt noch einige Zeit unser Begleiter, auch wenn nun vermehrt auch einzelne Bäume die Ginsterbüsche unterbrechen.

Traumpfad Heidehimmel - Nebelschwaden über der HeideTraumpfad Heidehimmel - Baum in Heidelandschaft
Traumpfad Heidehimmel - Nebel & HeideTraumpfad Heidehimmel - Kiefer im Nebel

Die Waberner Heide

Falkleyblick

Als Kontrastprogramm geht der Weg dann langsam von der weiten Heidelandschaft auf Waldwege oder Wege entlang des Waldrandes über. Ziel ist der Falkleyblick, ein Aussichtspunkt, der wiederum einen schönen Blick in die unter einem liegende Tallandschaft und die gegenüberliegenden Berghänge bietet.

Traumpfad Heidehimmel - Falkleyblick Traumpfad Heidehimmel - Wegmarkierung vor Herbstlaub Traumpfad Heidehimmel - Herbst im Wald

Natürlich garniert mit einer Traumpfadliege und einer Traumpfadrastbank.

Noorkopf

Da es heute wegen Nebel keine Aussicht zu genießen gab, ging es direkt weiter. Mal durch Wald, mal über Feldwege. Aber noch hat der Heidehimmel einen Trumpf noch nicht gespielt.

Traumpfad Heidehimmel - Weiter durch den Nebel

Und dieses Highlight liegt nicht einmal direkt auf dem Weg, sondern erfordert einen kleinen Abstecher: Der Noorkopf, ein kleiner, fast kreisrunder Hügel, auf dessen Spitze ein kleiner Unterstand zur Rast einlädt – aber vor allem eine Traumpfadschaukel auf den Wanderer wartet.

Traumpfad Heidehimmel - Der NoorkopfTraumpfad Heidehimmel - Unterstand auf dem NoorkopfTraumpfad Heidehimmel - Traumpfadschaukel auf dem NoorkopfTraumpfad Heidehimmel - Schaukeln auf dem Noorkopf

Und selbst bei Nebel und fehlender Aussicht muss man einfach darauf Platz nehmen – und schaukeln.  Smiley

Schaukeln auf dem Noorkopf

Zurück zum Start

Kann man sich vom Noorkopf losreißen, geht es zurück zur eigentlichen Strecke. Nach einer der neueren Schutzhütten mit schöner Aussicht steht nur noch – kurz vor dem Erreichen des Parkplatzes – die Sauerbornquelle auf der Liste.

Unser Fazit

Den Traumpfad Heidehimmel sind wir schon oft gewandert – und je nach Jahreszeit bietet er doch immer wieder neue Ansichten, die man bisher nicht bemerkt hat. Oder es werden neue Highlights auf dem Weg installiert (wie z.B. die Schaukel oder die neue Aussichtsplattform). Und selbst dann, wenn Panoramaausblicke wegen Nebel ausfallen; bietet der Weg schnell Ersatz, beispielsweise in Form der Waberner Heide, die sich in Nebelschwaden hüllt. Und schaukeln auf dem Noorkopf geht ja quasi immer.

Meine Tracks-Aufzeichnung

Als ausgewiesener Fan der Google Android App Meine Tracks (► Link) versuche ich, wo immer möglich, den Verlauf der Wanderung aufzuzeichnen und hier in Form einer Google® Maps-Karte darzustellen. So kann man sich schon im Voraus über den Streckenverlauf informieren und ggf. eigene Planungen darauf abstimmen.


Weiterführende Links

Wie immer gibt es auch zu dieser Strecke sehr viele Hinweise und weiterführende Hilfestellungen im Internet. Die für uns und unsere Planung wichtigsten habe ich nachfolgend aufgeführt (und gleich noch ein paar Links auf andere Blogartikel, weil dieser Weg ist ziemlich beliebt).

  • Wer auf den Traumpfaden unterwegs ist sollte immer auch mal einen Blick auf die Projektseite Traumpfade.info werfen (► Link).  Hier erfährt man zum einen aus erster Hand Neuigkeiten über den Weg, erhält aber vor allem über das Wegemanagement auch wichtige Hinweise zu Sperrungen oder Umleitungen.

Weitere Traumpfadtouren

Neben dem vorliegenden Artikel findet man zum Thema Traumpfade noch weitere Beiträge hier im Blog. Einfach dem ► Link zur Übersichtsseite folgen.