Laacher See Uferrundweg 2013

DSC_0935Am Sonntag hatten wir zwar schönes Wetter, aber eine längere Wanderung war dann doch nicht drin: Spät aufgestanden, ein Termin am Nachmittag & ein Ziehen im Kniegelenk. Was tun? Nun: In diesen Fällen bietet sich ja immer ein leichter Spaziergang an. Und mit dem Laacher See direkt vor der Haustür auch gleich ein Ziel: Schnell zu erreichen, keine Steigungen und eine schöne Landschaft. Was will man mehr …?


Allgemeines zur Tour

Der Laacher See ist auf vielen Gründen das ideale Ausflugsziel für einen Sonntag Nachmittag:

  • Verkehrstechnisch günstig gelegen (A 61, Abfahrt Mendig, von dort sind es nur ca. 2 km)
  • Für Maria Laach gilt eine Ausnahmegenehmigung für die Ladenöffnungszeiten (Imbiss, Buchhandlung & Gärtnerei sind auch Sonntags geöffnet; außerhalb des Monats Juli auch der Hofgutladen)..
  • Die Abtei bietet gleich mehrere, gastronomische Angebote.
  • (Meistens ausreichender) Parkplatz für 1,50 € pro Tag/PKW.
  • Eine tolle Landschaft mit einer schönen Abtei.

Wir haben am ersten Parkplatz (direkt gegenüber der Abtei) geparkt. Ein weiterer, ebenfalls kostenpflichtiger Parkplatz befindet sich 1 km weiter am Minigolfplatz bzw. der Einfahrt zum Campingplatz. Kommt man früh, kann man auch oberhalb des Sees auf dem Parkplatz Hoch Kreuz parken (ist direkt auf der Kuppe, wenn man von der Autobahn kommt). Und zumeist zugeparkt Smiley

Am Parkplatz ist der Kiosk mit Imbiss, der Hofgutladen und eine Toilette. Wir sind diesmal die “Im-Uhrzeiger-Sinn”-Variante gelaufen. Schon nach wenigen Meter hat man das Seeufer erreicht und der Rundkurs beginnt. Den ersten Überblick über den See hat man am Steg des Bootsverleihs. Hier haben wir uns aber nicht lange aufgehalten und sind direkt weiter.

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Der Weg führt in diesem Teilstück zwar nur wenige Meter entfernt am See vorbei – aber viel sieht man – noch – nicht, da das Unterholz sehr dicht ist. Dafür schweift der Blick dann nach links über die Weiden und die Höhenzüge des alten Vulkankraters. So geht es weiter bis der Weg am Minigolfplatz ankommt. Hier passiert man den zweiten Parkplatz und die Einfahrt zum Campingplatz. Oberhalb geht es weiter. Nach einigen Metern erreicht man das Blockhaus: Ein weiteres, gastronomisches Angebot, dass nicht nur für Gäste des Campingplatzes sondern auch für Spaziergänger und Wanderer offen steht.

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Nach einiger Zeit bleibt der Platz dann zurück und der Weg nähert sich wieder dem See. Ab hier ist es der geniale Spazierweg, den ich so mag: Zur Linken, nein – eigentlich an allen Seiten – alter Buchenwald, der die gesamte Kraterwand einnimmt, durchbrochen nur von einigen Felsformationen und zur rechten der See, auf den man jetzt immer wieder freien Blick hat.

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Top. Und somit auch kein Wunder, dass dieser Teilabschnitt des Uferrundweges in den Traumpfad Pellenzer Seepfad integriert wurde. Kleine Buchten, die direkt am Wasser liegen, laden gerade zu dazu ein, ein Pause zu machen und einfach nur den Blick über den See schweifen zu lassen.

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So bleibt es jetzt noch eine ganze Weile, bis der Weg langsam an Höhe gewinnt und man dann den Wald verlässt. Über einen Wirtschaftsweg geht es nun wieder zurück in Richtung Parkplatz, dem Startpunkt der Rundtour. Kurz vor dem Schluss lohnt sich vielleicht noch ein Schlenker nach rechts: Dort findet man – halb zugewuchert – den alten Abflussstollen des Sees.

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Hätten wir einen Kilometerzähler gehabt, würde diese nun um die 8 km anzeigen.

Ich würde aber empfehlen, nicht sofort wieder zu fahren. Die Buchhandlung der Abtei (► Link) ist einen Blick wert, ebenso die Gärtnerei (► Link).

Und natürlich die Abtei selbst:

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Und wer schlicht noch ein Radler trinken will, wird auch fündig:

Neben dem Seehotel Maria Laach (► Link) laden auch die Klostergaststätte (► Link) oder – bei guten Wetter die bessere Wahl – ein kleiner Biergarten zu einer kleinen Stärkung ein.

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MyTracks-Aufzeichnung

Als ausgewiesener Fan der Google Android App Meine Tracks (Link) versuche ich, wo immer möglich, den Verlauf der Wanderung aufzuzeichnen und hier in Form einer Google® Maps-Karte darzustellen. So kann man sich schon im Voraus über den Streckenverlauf informieren und ggf. eigene Planungen darauf abstimmen.


Rückblick

Neben dem vorliegenden Artikel mit findet man zum gleichen Thema noch folgende Beiträge hier im Blog.