Traumpfad Hatzenporter Laysteig 2013

DSC_0789Da wir schon damit angefangen haben, alte Bekannte neu zu entdecken, sind wir nach dem Traumpfad Bleidenberge Ausblicke gleich im Moseltal geblieben und haben lediglich zum anderen Ufer gewechselt: Zum Traumpfad Hatzenporter Laysteig. Zwar kann der nicht mit einer Burg wie sein Nachtbar gegenüber glänzen. Aber dafür trägt er den Namenszusatz “Laysteig” nicht umsonst …


Allgemeines zur Tour

Die mit 11,9 km angegebene Rundtour, die als “schwer” eingestuft ist und für die man ca. 4 Stunden einplanen sollte, startet im Moselörtchen Hatzenport. Idealerweise direkt am dortigen Bahnhof (für das Navigationsgerät: 56332 Hatzenport, Bahnhof oder –  alternativ – Oberstraße / Schrumpftal).

Vom Start weg weiß der Wanderer, dass er sich in einer der steilsten Weinanbaugebiete Deutschlands befindet – und der Wanderweg keine Berührungsängste kennt. Im Gegenteil: Vom Parkplatz geht es oberhalb der Bahn direkt in die Weinberge. Kurvenreich gewinnt man an Höhe und ist versucht, immer wieder stehen zu bleiben und die neuen Eindrücke in sich aufzunehmen: Das Moseltal, das man mit jedem Meter besser überblicken kann, der unter eine liegende Ort, das Hatzenporter Werth mit seinem Campingplatz oder die vor einem liegende alte Kirche es Ortes.

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Auf halber Höhe dann noch ein Hauch von Technik und Medienwelt: Die ARD Wetterstation von Hatzenport:

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An der Mosel wird quasi unser Wetter gemacht (na ja: Zumindest wird es dort aufgezeichnet). Und diese Daten kann man auch über das Internet abrufen (► Link).

Nun geht es eine Zeitlang durch die Weinreben oberhalb der Mosel und parallel zum unten liegenden, langgestreckten Ort Hatzenport. Man kann sich hier gar nicht satt sehen und verliert schnell den Überblick, welchen Ausblick habe ich schon fotografiert oder ist der jetzige nicht doch ein bisschen schöner als der vorherige?

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Ziel von dieser Etappe des Weges ist die Rabenlay, einem prächtigen Aussichtspunkt mit Traumpfadliege und Schutzhütte. Und – dem Einstieg in den Klettersteig dieser Tour.

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Letzteres hatten wir vor lauter Ausblick ganz vergessen (und zur Ehrenrettung: Es war auch nicht ausgeschildert). Aber hier an der Rabenlay stand ganz eindeutig: Einstieg in den kurzen Klettersteig – und in einer Schleife im Tal dann wieder ein gutes Stück zurück, um über die St. Johanniskirche wieder auf den Pfad zu kommen.

Kurz überlegt – und schon waren wir auf dem schmalen Pfad zurück in Richtung Tal. Über sehr gut gesicherte Kletterpassagen und teilweise sehr wenig Boden unter den Füßen bis hin zu einer Leiter.

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Aber der Abstecher hat sich gelohnt, da wir diese Klettertour bei unserer ersten Wanderung ausgelassen hatten und sie viel Spaß macht.

Bei dieser Variante geht es nach der Leiter auf Pfaden bis fast hinunter zum Moselufer und wir marschierten wieder ein Stückchen zurück bis zur alten Kirche. Und weil wir jetzt schon mal da waren, sind wir auch einen Blick hineingeworfen:

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Rechts geht es wieder bergauf zum eigentlichen Traumpfad und (nochmal) zum Aussichtspunkt Rabenlay. Dem Moseltal sagen wir nun vorerst Adieu: Es geht ins “Landesinnere” und als Kontrastprogramm wird man von Feldern und weiten Ausblicken übers Land in Empfang genommen.

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Okay: So ganz kann lässt uns die Mosel dann doch nicht los und an der Kreuzlay, einem weiteren Aussichtspunkt, muss man dann doch noch einmal einen Blick sind Moseltal werfen:

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Jetzt tauchen wir richtig in das Hinterland ein, wandern über die sanften Hügel des Schromberger und durch einen verwunschen aussehenden Krüppeleichenwald geht es in Richtung Schrumpftal.

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Die Passage im Tal – parallel zum Schrumpfbach – ist recht kurz, bis es an einer Mühle schon wieder bergan geht. Schnell hat man wieder die Höhen erobert und das nächste Ziel heißt Moselpanoramaweg.

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Und wieder wandert man – diesmal auf einem etwas breiteren Weg – durch Weinreben oberhalb der Mosel. Langsam rückt das Ende der Tour näher – der Startpunkt Hatzenport.

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Kurz vor dem Ende der Tour macht der Weg noch einen Schlenker und man kann den Dolling-Kletterpfad passieren (haben wir diesmal aber ausgelassen, da wir ja zu Beginn schon auf dem Klettersteig Rabenlay waren).

Fazit: Eine sehr schöne Wanderung bei strahlendem Sonnenschein, die zum einen durch die tollen Ausblicke ins Moseltal punkten kann. Auch der Klettersteig Rabenlay, den wir zum ersten mal besucht haben, ist einen Abstecher wert (sollte aber meiner Meinung nach besser ausgeschildert werden, damit man sich die Extra-Runde spart).

Fotos der Wanderung

Nachfolgend einige Fotos der Wanderung. Da diese Fotos von mir bei Microsoft® SkyDrive© veröffentlicht werden, entweder auf den Link DIASHOW ANZEIGEN oder die ÜBERSCHRIFT klicken (die direkte Anzeige von Einzelbildern ist bei Verwendung von SkyDrive – leider – nicht möglich).

MyTracks-Aufzeichnung

Als ausgewiesener Fan der Google Android App Meine Tracks (► Link) versuche ich, wo immer möglich, den Verlauf der Wanderung aufzuzeichnen und hier in Form einer Google® Maps-Karte darzustellen. So kann man sich schon im Voraus über den Streckenverlauf informieren und ggf. eigene Planungen darauf abstimmen. <p

Weiterführende Links

Wie immer gibt es auch zu dieser Strecke sehr viele Hinweise und weiterführende Hilfestellungen im Internet. Die für mich und meine Planung wichtigsten habe ich nachfolgend aufgeführt:

  • Fast möchte man sagen: “Die üblichen Verdächtigen” – und darum geht es auch bei dieser Wanderung mit der Seite Traumpfade.info los (► Link).
    Hier lohnt sich schon allein ein Blick auf das Wegemanagement, um festzustellen, ob es aktuell Störungen auf dem Wanderweg gibt.
  • Und wo der Eine nah ist kann der Andere nicht weit sein: Outdooractiv.com mit dem interaktiven Routenplaner zum Traumpfad Hatzenporter Laysteig (► Link).
    Da ist eigentlich alles beisammen, was man für die Tour braucht.
  • Und für diejenigen, die auch unterwegs nicht auf Infos verzichten oder zur Sicherheit eine Karte dabei haben wollen: Die kostenlose TourenApp Rheinland-Pfalz von der ALPSTEIN Tourismus GmbH & Co.KG schafft auch hier Abhilfe. Und natürlich ist der Traumpfad Hatzenporter Laysteig (neben vielen anderen Wanderrouten) mit im Portfolio der Anwendung enthalten. Hier der ► Link auf den Google Play Store.

Rückblick

Neben dem vorliegenden Artikel zum Traumpfad Hatzenporter Laysteig findet man zum Thema Traumpfade noch folgende Beiträge hier im Blog.