Wiedersehen mit dem Traumpfad Waldschluchtenweg

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Um ehrlich zu sein: Die Planung sah eigentlich vor, dass wir am 1. Mai den Streuobstwiesenweg in Mülheim-Kärlich in Angriff nehmen. Das Wetter passte, die Kirschblüte war angekündigt und der Weg liegt ja quasi direkt vor unserer Haustüre. Ideale Rahmenbedingungen. Dachten sich aber wohl auch viele, viele andere Wanderer und Tagesausflügler: Parkplatz am Sportplatz, Zufahrtsstraße und die Straßen rechts und links davon – alles war zugeparkt. Aber zum Glück findet man bei uns ja rasch Ersatz: Ein schneller Blick in die Rheinlandpfalz Touren-App (Link) und unser Ausweichziel stand fest: Der Waldschluchtenweg in Vallendar.

Allgemeines zur Tour

Der Traumpfad Waldschluchtenweg (Länge: 11,5 km) ist einer der Traumpfade der 1. Generation, war also bei der Eröffnung einer der elf Rundwege, die der Öffentlichkeit übergeben wurden. Auch wir sind den Weg schon sehr früh gelaufen (September 2009). Aber das ist ja jetzt schon mehr als drei Jahre her. Zeit also für ein Wiedersehen.

Startpunkt / Parken

Hier sind wir – zum Glück – etwas von der Empfehlung abgewichen und haben nicht den Parkplatz Feisternachtbachtal genutzt sondern einen etwas kleineren, auch am Wanderweg gelegenen Parkplatz an der L309 in Richtung Hillscheid genutzt (siehe Karte unten). “Zum Glück”, weil am Ende der Tour haben wir festgestellt, dass auch der Parkplatz Feisternachtbachtal hoffnungslos belegt war (der 1. Mai ist halt ein traditioneller Volkswandertag Smiley).

Die Wanderung

Wie der Name des Weges schon vermuten lässt verläuft dieser 11,5 km lange Weg fast ausschließlich am oder im Wald. Von unserem Startpunkt aus ging es zunächst einmal bergan. Erstes Teilziel ist der alte Buchenbestand auf dem Höhenzug, der als als Buchenkathedrale bezeichnet wird.

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An einem Hochbehälter vorbei führt der Weg dann zum nächsten Teilziel, der Bembermühle (Link). Diese ist bewirtschaftet und lädt (eigentlich) zu einer Rast ein. Das wussten allerdings auch die 1.-Mai-Ausflügler Smiley. Von daher mussten wir auf unsere Rast verzichten.

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Vom Trouble auf der Bembermühle geht es wieder in den Wald, der nach kurzer Zeit das Stimmengewirr verschluckt. Das nächste Ziel ist wieder oberhalb des eigenen Standorts: Es geht also wieder bergan. Ziel ist der Limeswall vor der Ortschaft Hillscheid. Auf verschiedenen Hinweistafeln und anhand von Beispielen (z.B. aufgeschütteten Wällen) kann man sich ein Bild davon machen, wie die Römer hier die Grenze zum Germanenreich sicherten.

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Von hier geht es dann, mal bergauf, mal bergab, wieder in Richtung Parkplatz. Man passiert einen kleinen See mit einer Grillhütte und zum Schluss führt der Weg dann in einem breiten Tal in Richtung Feisternachtbachtal.

Für uns “Fremdparker” hieß es dann, noch ein bisschen weiter zu wandern: Dem Hillscheider Bach folgend, vorbei an einigen alten Mühlen, die unter uns im Tal liegen und parallel zur L309 auf der anderen Seite des Tales. Bis sich Wanderweg und Straße kreuzen und schon das Auto für die Rückfahrt wartete.

Ein neuer Begleiter: Die Nikon 1 V1

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Bei dieser Tour hatte ich erstmalig auch einen “neuen Begleiter” dabei: Meine Nikon 1 V1.

Bei den bisherigen Wanderungen hatte ich für Fotos immer meine Panasonic Fs16 Lumix dabei. Da ich mir aber vorletzten Monat die Nikon zugelegt habe, wollte ich sie natürlich mal in der Praxis ausprobieren.

Die nachfolgenden Fotos zeigen: Bildtechnisch ist das Ergebnis top geworden (vor allem, wenn man bedenkt, dass am 01. Mai bei uns eher Bewölkung vorherrschte). Die Anschaffung der Nikon war also vor diesem Gesichtspunkt die richtige Entscheidung.

Anders sieht es mit dem Handling aus: Zwar ist auch die Nikon 1 V1 kompakt – aber es ist halt keine Kompaktkamera, die man bei Nichtbenutzung in der Beintasche verschwinden lassen kann. Ergo hat man die Kamera um den Hals hängen oder in der (zusätzlichen) Kameratasche.

Ich bin mir noch unschlüssig, welche Kamera ich jetzt bei den nächsten Touren verwenden werde. Die kompakte Lumix, die auch gute Bilder macht, nur halt nicht so gute wie die Nikon, dafür aber locker in jede Tasche passt). Oder die Nikon, die mit der guter Bildqualität punktet, aber auch etwas sperriger ist.

Fotos der Wanderung

Nachfolgend einige Fotos der Wanderung. Da diese Fotos von mir bei Windows® Live© SkyDrive veröffentlicht werden, entweder auf den Link DIASHOW ANZEIGEN oder die Überschrift klicken (die direkte Anzeige von Einzelbildern ist bei Verwendung von SkyDrive – leider – nicht möglich).

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MyTracks-Aufzeichnung

Als ausgewiesener Fan der Google Android App MyTracks (Link) versuche ich, wo immer möglich, den Verlauf der Wanderung aufzuzeichnen und hier in Form einer Google® Maps-Karte darzustellen. So kann man sich schon im Voraus über den Streckenverlauf informieren und ggf. eigene Planungen darauf abstimmen.

Rückblick & Links im Internet

Einen kurzen Artikel zu dem Traumpfad gab es schon 2009 hier im Blog.

Für die Planung empfiehlt sich – wie bei allen Traumpfaden! – die Website der Traumpfade, die wirklich gut gemacht ist und seit neustem auch über einen neuen Tourenplaner verfügt:

  • Wegebeschreibung (Link) – hier sind auch Hinweise vom Wegemanagement enthalten
  • Tourenplaner (Link)