Meine App´s: Praxistest MyTracks 2.0

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Für die Aufzeichnung meiner Wanderstrecken nutze ich jetzt schon seit Mai diesen Jahres die kostenlose Google App MyTracks. Auch einen Praxistest musste die Anwendung schon absolvieren (siehe Artikel vom 21.05.2012) und von daher war ich schon gespannt auf die neue Version 2.0, die Google vor kurzem veröffentlicht hat.

Um es vorweg zu sagen: Mit der Version 1.0 war ich eigentlich schon rundum zufrieden. Die App machte genau das, was ich wollte – sie zeichnete den Track auf und das in einer (wie ich finde) guten Qualität. Sie bot mir die Möglichkeit, das Ergebnis zu veröffentlichen (und von dem Angebot habe ich reichlich gebrauch gemacht) und sie war einfach zu bedienen.

Da fragt man sich: Kann man das eigentlich noch verbessern?

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Bei meiner letzten Wanderung habe ich dann die neue 2.0-er Version ausprobiert (das Ergebnis findet Ihr hier im Blog – Link). Das Erste, was einem auffällt, wenn man die neue App startet und sich die Menüs anschaut, sind die hinzugekommenen Einrichtungsoptionen: So kann man nun im Vorfeld festlegen, wie der Trackname gebildet werden soll. Auch kann man bei der Standardaktivität einen Vorgabewert für neue Tracks hinterlegen. Das ist ganz praktisch, wenn man – wie ich – die App hauptsächlich für Wanderungen nutzt.

Aber neben diesen “Nice-to-have”-Features gehen die neuen Konfigurationsmöglichkeiten  noch tiefer: Erfolgte die Aufzeichnung bisher halt so, wie es von Google vorgegeben wurde, kann man nun

  • den Zeitintervall festlegen
  • einen Entfernungsintervall definieren
  • eine maximalen Intervall für die Aufzeichnung bestimmen
  • Vorgaben für die GPS-Genauigkeit angeben

Wenn man tiefer in die Materie eintauchen will und ggf. die aufgezeichneten Tracks weiterbearbeiten möchte, sind das sicherlich hilfreiche Optionen. Ich habe für die erste Tour alles auf Standard belassen (was vermutlich der bisherigen Einstellung der App entspricht).

Etwas nervig fand ich den Hinweis in der Kartendarstellung, wenn GPS nicht aktiviert ist (vor allem dann, wenn ich nicht aufzeichne sondern nur einen Track anzeige). Aber so oft kommt das ja nicht vor.

Ansonsten ist es bei den Funktionen geblieben, die man kennen und schätzen gelernt hat.  Gut ist die Möglichkeit, direkt über das Pin-Symbol bei der Aufzeichnung eine Markierung im Track zu erfassen (war vorher nur über das Menü möglich).

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Schick ist auch die Möglichkeit, sich den aufgezeichneten Track im Anschluss als Kamerafahrt in Google Earth anzeigen zu lassen (sollte man allerdings nur im WLAN machen, da in diesem Fall doch einiges an Daten rübergeschaufelt wird).

Aufgefallen ist mir noch, dass beim Hochladen des Tracks in GDrive eine neue Tabelle angelegt wurde (jetzt habe ich eine alte und eine neue mit den gelaufenen Wegen).

Ansonsten habe ich keine augenfälligen Veränderungen festgestellt: Die Grafik mit Tempo und Höhenmetern sowie die Anzeige der Statistik ist unverändert geblieben.

Fazit: Die neue App-Version 2.0 bietet einiges an Detailverbesserungen und bietet – vor allem durch die neuen Konfigurationsdialoge – auch Anwendern mit höheren Ansprüchen das eine oder andere Schmankerl. Ich kann die App somit auch in der neuen Version empfehlen und werde sie auch bei den kommenden Wanderungen nutzen.

Abschließend hier noch der obligatorische Link auf Google Play.


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