Meine App´s: My Tracks

Heute mal wieder ein Android App aus dem Hause Google. Und gleichzeitig eine für mein zweites Hobby: Das Wandern. Und da hilft My Tracks in der Form, dass man komfortabel die gewanderte Strecke – und noch einiges mehr – aufzeichnen und weiter geben kann.

Auf meinem Samsung Galaxy Nexus begnügt sich die kostenlose App mit 3,77 MB (Link zum Google Play Store – siehe unten). Die Funktionen sind ideal für Wanderer oder Radfahrer, die zum einen gewanderte Strecken an andere weitere geben wollen oder einfach Informationen zu absolvierten Strecken sammeln wollen.

Aber dazu später mehr.

Grundsätzlich zeichnet My Tracks die Wanderung mit Hilfe der GPS-Funktion auf. Die gesammelten Daten werden zunächst lokal gespeichert, können aber auch im Anschluss ins Internet hochgeladen werden. Das Interface ist optisch gut gemacht, wie die Bildschirmausdrucke zeigen:

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Innerhalb der App wird die zurückgelegte Strecke in einer Google Maps-Karte dargestellt. In einem zweiten Fenster werden statistische Daten dargestellt. Und davon ziemliche viele:

  • Gesamtstrecke (logo)
  • Gesamtzeit (auch zu erwarten)
  • Bewegungszeit (das ist interessant: Pausen werden also automatisch rausgerechnet)
  • Höhe
  • Minimale Höhe
  • Minimales Gefälle
  • Breitengrad
  • Längengrad
  • Max. Geschwindigkeit
  • Durchschnittliche Geschwindigkeit
  • Durchschnittliche Geschwindigkeit in Bewegung
  • Höhenunterschied (DAS ist bei manchen Wegen sehr interessant)
  • Max. Höhe
  • Max. Gefälle

Das ist doch schon einiges.

Auch grafische Auswertungen sind enthalten: So gibt ein separater Bildschirm Auskunft über den Höhenverlauf und die Geschwindigkeit.

Die Stärken der Anwendung sind aber in jedem Fall die Möglichkeiten der Weiterbearbeitung. So kann man den gespeicherten Track an den eigenen Google-Account senden, wobei direkt zwei Bereiche angesprochen werden können: Google Drive, in dem eine Tabelle mit den statistischen Daten angelegt wird und Google Maps, in der die Strecke dann in einer Kartenansicht enthalten ist. Und von Google Maps geht es dann – wenn man will – weiter:

  • E-Mail-Link an Freude schicken und die Karte freigeben
  • iframe-Code zur Einbindung in Websites
  • Export im KML-Format

Leider habe ich bisher nur einen ersten kurzen Test machen können. Aber um sich die Grundfunktionen anzuschauen, hat es genügt und die Anwendung hat mich bereits bei diesem kleinen Test überzeugt.

Hier die automatisch erstellte Google Tabelle mit den statistischen Daten der Mini-Strecke:

2012-05-15 21h43_09

Aber noch besser finde ich die Kartendarstellung.

Bin schon gespannt, wie sich die App bei einer “echten” Wanderung schlagen wird. In einigen Berichten wird von einem wahren Stromhunger gesprochen. Das ist durchaus möglich, da ja während der gesamten Wanderzeit der GPS-Empfänger aktiv sein muss – und vermutlich auch die Aufzeichnung der Strecke im Smartphone einiges an Rechenpower benötigt. Aber dazu wird es dann einen eigenen Artikel geben.

Für alle, die jetzt auch Interesse an dieser App haben: Hier der Link auf den Google Play Store.

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