Städtetrip Wuppertal: Die Bahn (Teil 2 von 3)

DSCF3043_thumb[2]Was wäre ein Besuch in Wuppertal ohne die Schwebebahn? Eben – nix. Darum hat uns auch – direkt nach dem Check-in im Hotel – der erste Weg zur nächsten Haltestelle der Schwebebahn geführt. Und wenn man in Wuppertal schnell von A nach B will kommt man eh nicht um diese besondere Bahn herum.

Zunächst das technische Vorgeplänkel: Die Schwebebahn wurde im Jahr 1901 eröffnet und ist das Wahrzeichen der Stadt Wuppertal. Betreiber sind die WSW – die Wuppertaler Stadtwerke (Link). Die Streckenlänge beträgt 13,3 km (ist ja – wenn man es so liest – ziemlich kurz, aber was soll´s; 10 km davon verlaufen übrigens über der Wupper).  Offiziell handelt es sich um eine Einschienenbahn (da lassen die Simpsons mit der Monorail grüßenSmiley), weil der Begriff “Schwebebahn” ein berührungsloses Gleiten wie bei einer Magnetschwebebahn voraussetzt. Aber wen interessiert so was schon? Der elektrische Antrieb basiert auf einer 600 V Gleichstromversorgung über die Stromschiene. Die Bahnen haben vier Gleichstrom-Halbspannungsmotoren je Triebwagen, was insgesamt je Motor eine Leistung von 50 kW ergibt. Die Maximalgeschwindigkeit beträgt 60 km/h (bei einem Wagengesamtgewicht von ca. 35.500 kg kein schlechter Wert.

Wer sich genauer mit der Schwebebahn auseinandersetzen will – hier der Link auf den Wikipedia-Artikel. Ein geschichtlicher Abriss ist auch auf den Seiten der WSW verfügbar (Link).

Kurzfassung: Das Ding macht Laune. Die Taktzeiten sind (tagsüber) genial (abends ‘nur’ bis 23 Uhr). Das Fahren in der Schwebebahn ist eine ganz andere Art der Fortbewegung. Allein das Pendeln der Bahn beim Ein- oder Aussteigen ist genial. Wir hatten noch den Vorteil, dass wir vom Art Fabrik & Hotel (Link) ein VRR Ticket erhalten haben: Freie Fahrt in den Nahverkehrsmitteln von Wuppertal (bei einem Einzelticketpreis von 2,30 € kein zu unterschätzender Vorteil).

Hier ein paar Fotos von unserem Wuppertal-Trip (alle irgendwie mit Schwebebahn-Bezug):

Mit Stand 2006 blickt die Schwebebahn auf eine Wagenbetriebsleistung von 1,93 Millionen Kilometer zurück. Sehenswert sind auch die historischen (meiner Meinung nach auch die neuen) Schwebebahnhöfe der Stadt.

Fazit: Muss man gesehen & erlebt haben. Kein Wunder, dass die Schwebebahn es bis auf Platz 3 der Aktion “WDR – Lieblingsorte” geschafft hat (“Die fliegenden Busse von Wuppertal”). Hier der Link auf den Artikel.

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