Meine Tracks: Neue Version 2.0.5 angetestet

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Die Version 2.0.4 der GPS-App Meine Tracks (aka MyTracks) war nun schon eine Zeitlang im Umlauf und von daher ist es kein Wunder, das Google vor kurzem ein Update auf die Versionsnummer 2.0.5 herausgebracht hat.

Ich habe das Update installiert und auch schon auf der ersten Wandertour in der Praxis getestet. Hier ist das Ergebnis …


Allgemein

Je weiter hinten sich die Versionsnummer einer Anwendung ändert, desto geringer fallen meistens auch die Änderungen in der Software selbst aus. Meint man. Bei meine Tracks ist zwar nur ein kleiner Sprung in der Versionsnummer sichtbar, aber an der Oberfläche hat sich dann doch einiges getan.

Im Playstore von Google liest sich das dann so:Screenshot_2013-08-08-05-08-30

Neue Standorterkennung, die genauer ist und den Akku schont

Automatische Erkennung von Fußwegen, Rad- und Autorouten

Neue Statistikansicht

Neue Ansicht im Querformat

Auswahl mehrerer Tracks möglich

Tracks zusammenführen und in Google Earth abspielen

Und diese Punkte habe ich mir dann auf meiner letzten Wandertour einmal genauer angeschaut. Eins vorweg: Bei der Standorterkennung habe ich keine Veränderung feststellen können. Gefühlt braucht die App nun etwas weniger Zeit, um nach dem “Kalt”-Start den eigenen Standort zu ermitteln. Das mag aber auch Zufall gewesen sein. Auch zum Thema Akku-Schonung kann ich nichts sagen, da ich auch mit den bisherigen Programmversionen (auf einem Samsung® Galaxy Nexus) kein Probleme in dieser Richtung hatte. Und unklar ist mir auch die automatische Erkennung von Fußwegen, Rad- und Autorouten geblieben. Das könnte allerdings daran liegen, dass ich die App nur bei Wanderungen nutze. Theoretisch könnte man aber sehr einfach anhand der Geschwindigkeit erkennen, ob jemand Wandert, mit dem Rad oder mit dem Auto unterwegs ist.

So: Und nach den ganzen Dingen, die ich nicht getestet oder gefunden habe, die die Punkte, die mir bei meiner Tour aufgefallen sind.

Neue Statistikansicht

Jawohl, da hat sich was geändert: Von der schwarz-weißen Tabellenansicht, die bis Version 2.0.4 zum Einsatz kam, hin zu einem etwas frischeren und auch ansprechenderen Design.

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Neu hinzugekommen sind die Angaben zum Breiten- und Längengrad, die aber (leider) meinem Galaxy Nexus nicht mehr ganz auf eine Seite passen (darum auch zwei Bildschirm-Abbildungen).

Neue Ansicht im Querformat

Fast möchte man sagen: “Endlich”, auch wenn ich sie in der Praxis nie vermisst habe, die optimierte Ansicht im Querformat. Aber ab Version 2.0.5 kann man das Smartphone drehen und erhält eine Ansicht, mit der man auch etwas anfangen kann:

  • Die Schaltfläche zur Aufzeichnung sind nun an der rechten Seite
  • Der Kartenausschnitt bleibt ausreichend groß

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Auswahl mehrerer Tracks möglich

Dieser kurze Teaser bezieht sich auf die Ansicht der auf dem Smartphone gespeicherten Tracks. Konnte man diese – bisher – nur einzeln markieren und bearbeiten, kann man nun mehrere Touren zusammen markieren – und auch gemeinsam bearbeiten.

Zum Markieren einfach lange auf einen Track-Eintrag drücken, bis dieser orange hinterlegt wird (1) und im Kopf die Funktionsaufrufe angezeigt werden (2):

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Mit der Play-Taste (2) kann man das ganze an Google Earth übergeben (siehe nächsten Punkt), mit den beiden anderen Löschen oder alle markieren (3).

Tracks zusammenführen und in Google Earth abspielen

Das man (leider nu auf dem Smartphone) aufgezeichnete Tracks als Kameraflug in Google Earth abspielen kann, ist nicht neu.  Neu ist, dass man mehrere Tracks markieren und dann gemeinsam an Google Earth zum abspielen sendet.

Vor dem Upload wird eine Sicherheitsabfrage angezeigt, der Track wird hochgeladen und in Google Earth-App spielt das ganze ab.

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Kein Unterschied zu früher. Lade ich zwei Tracks hoch, wird der erste abgespielt und das war´s. Bei meinen Tests wurden die Tracks nicht zusammengeführt oder zumindest nacheinander abgespielt.

Diese neue Funktion  hat sich mir nicht so ganz erschlossen. Macht unterm Strich nix, da ich auch keinen großartigen Mehrwert darin sehe.

Änderung in der Bedienung

Nicht im Playstore aufgeführt – und meiner Meinung nach ein Rückschritt – ist die Option für das Teilen von Tracks.

Zwar ist nun eine Share-Schaltfläche (1) verfügbar:

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Dieser führt einen aber nicht zum gewohnten Upload nach Google Maps sondern zum Teilen via Google Drive. Hierbei wird der Track in Google Drive gespeichert und man kann anschließend einen Link zur Datei teilen:

Screenshot_2013-08-11-19-41-42Screenshot_2013-08-11-20-24-34

Der – meiner Meinung nach viel wichtigere – Link für den Upload nach Google Maps versteckt” sich jetzt im Menü als Exportieren (2):

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Fazit

Die grafische Überarbeitung der Statistiken ist gelungen. Die restlichen Erweiterungen haben sich mir nicht erschlossen, haben nicht funktioniert oder lassen sich nicht ohne größeren Aufwand ermitteln (Stichwort: Akku und Standortermittlung).

Unterm Strich das, was die kleine Versionsnummer vermuten lässt Ein kleineres Update, das eine schon jetzt gute und funktionsreiche App in Teilbereichen verbessert.

Ausblick

Ein Hoffnungsschimmer für eine etwas größere Erweiterung habe ich im Projektblog von Meine Tracks / MyTracks gefunden ► Link. Zumindest scheint man die Erweiterung, Fotos bei der Aufzeichnung zu machen und diese dem Track zuzuordnen, nicht ganz aus den Augen verloren zu haben.

Rückblick

Folgende Artikel sind bisher zum Thema ’MyTracks’ / ‘Meine Tracks’ hier im Blog veröffentlicht worden:

Und – für die Wenigen, die diese App noch nicht auf Ihrem Android-Smartphone installiert haben – darf natürlich auch nicht der obligatorische ► Link auf den Google Play Store fehlen, wo man sich die App kostenlos herunterladen kann. Smiley


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