Google Currents–jetzt bin ich auch dabei!

2013-01-27_17h21_25Ich verfolge die Entwicklung von Google Currents schon seit der Zeit, als der Dienst in Deutschland noch gar nicht verfügbar war. Und nutze es seit der Verfügbarkeit als “Sonntag-Morgen-Zeitung” für meine abonnierten Magazine. Ein Nebensatz in Caschys Blog hat mich dann an einen alten Vorsatz erinnert: Nämlich mein eigenes Currents-Magazin zu veröffentlichen!

Dieser Artikel berichtet über die Umsetzung dieser Idee …


Was ist Google Currents überhaupt?

Gute Frage. Am ehesten lässt es sich wohl als Newsreader beschreiben. Aber auf der anderen Seite greift das auch zu kurz: Schaut man sich in Currents um, findet man viele Verlagsangebote, die mehr sind als ‘nur’ ein aufbereiteter RSS-Feed aus einem Blog. Umgekehrt: Auch die eingebundenen Blogs werden optisch deutlich aufgehübscht dargestellt, als man es beispielsweise von einem ‘puren’ RSS-Reader her kennt.

Wer Currents noch nicht installiert hat: Ein Blick auf die App lohnt sich in jedem Fall. Hier der Link auf den Google Play Store. Oder – für die Apfel-Fans – der Link auf den Apple App Store.

Aber das ist ja nicht die eigentliche Geschichte dieses Artikels.

Wie es begann …

Wie gesagt: Das Thema ’Currents’ hat mich schon früh gereizt (siehe Artikel vom 17.12.2011 – Link). Und seit 2012 habe ich den Google-Dienst – anfangs auf meinem Android-Phone, jetzt natürlich auf dem Nexus 7 – im Einsatz (siehe Artikel vom 10.01.2012 – Link): Ideale Lektüre am sonntäglichen Frühstückstisch, da es genau die Zeitung mit genau den Beiträgen ist, die mich interessieren.

Und wenn man sich etwas näher mit der Materie beschäftigt, stellt man fest, dass es Google einem relativ einfach macht, auch selbst ein Magazin auf Currents zu veröffentlichen. Eigentlich hatte ich das auch schon viel früher vor. Aber irgendwie kam wohl immer was dazwischen und ich verlor das Thema aus den Augen.

Bist jetzt.

Den Anstoß gab der Artikel in Caschys Blog (Link), der sich primär mit der neuen Version der Android App beschäftigt hat, aber auch einen Link enthielt: Auf einen älteren Artikel, der sich mit der Einrichtung eines eigenen Currents-Magazins beschäftigt (Link)!

Da war doch was …?

‘Mein’ Google Currents-Magazin

Das ganze gestaltet sich recht einfach und ist in Caschys Blog – zumindest für den Einstieg – gut beschrieben:

Zunächst startet man den Producer über folgenden Link (man sollte schon in Google + angemeldet sein – ansonsten wird man zum Login aufgefordert). Und dann ist man auch schon mitten im Entwicklungsprozess: Namen festlegen, Anzeige, Bilder, Links zu den Inhalten, die in das Currents-Magazin einfließen sollen, etc.. Die Basics sind bei Caschys Blog sehr gut beschrieben. Und auch Google liefert seinen Teil: So kann man bereits beim Zusammenstellen eine Vorschau im Browser abrufen. Und nicht nur eine: Vorschau und Zusammenstellung des Magazins erfolgen getrennt nach Android (Phone), Tablet, iPhone und iPad.

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Schritt für Schritt wird man durch den Producer geführt – kann aber auch jederzeit wieder zurück, Einstellungen anpassen, etc..

Und auch schon vor der eigentlichen Veröffentlichung folgt eine Testphase auf dem eigenen Device. Ich musste nicht mal nach ‘meinem’ Magazin suchen: Es war direkt in meiner Currents-Version enthalten. Und dann heißt es: Feinabstimmung! Gefällt das Look & Feel? Wird alles korrekt dargestellt? Stimmt auch noch alles, wenn man von Hoch- auf das Querformat wechselt?

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Gerade diese Option finde ich super: Bevor man mit einem halb-garen Magazin auf die Leute los geht kann man in Ruhe selbst testen und feststellen, wo man noch nachsteuern muss. Und auch das ist kein Problem: Im Browser die Änderungen vornehmen, speichern und dann auf dem Device aktualisieren.

Fertig

Ja. Und jetzt ist es online. Wer von Euch mal einen Blick riskieren möchte: Hier der Link auf das Magazin. Ist man in Google+ angemeldet und hat Google Currents bereits installiert, wird das neue Abo direkt´verknüpft.

Alternativ über das jeweilige Device – Smartphone oder Handy – entweder o.a. Link anklicken, oder den nachfolgenden QR-Code einscannen.

QRCodeCurrentsWinni

Ausblick

Luft nach oben gibt es ja fast immer. Ich sehe noch Verbesserungsmöglichkeiten beim Inhaltsverzeichnis, das mit verschiedenen HTML-Tags noch deutlich ausgebaut werden kann. Da werde ich mich aber erst noch reinfuchsen müssen. Demnächst also – vielleicht – mehr und eine neue Version des Magazins.

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